30 jähriges Firmenjubiläum

Die Firma Orthopädie-Schuhtechnik Bonert kann auf eine lange Tradition im Schuhmacherhandwerk zurückblicken. Urgroßvater, Großvater, Vter, Sohn und Tochter sind und waren im Handwerk tätig. Der Firmengründer und Inhabe der heutigen Firma Orthopädie Bonert begann seine Lehre als Orthopädieschuhmacher am 01.07.1973 bei der Firma Bermes in Trier. Im Juni 1976 legte er in diesem Handwerk mit Erfolg die Gesellenprüfung ab. Beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend der HWK Trier ging er als Kammersieger und auf Landesebene als Landessieger hervor. Nach absolvieren des Wehrdienstes und Weiterbildung bei mehreren Orthopädieschuhmacherbetrieben legte er am 28.03.1981 die Meisterprüfung im Orthopädieschuhmacherhandwerk vor der HWK Frankfurt mit Erfolg ab. Am 01.04.1981 meldete er seinen Betrieb bei der HWK Trier mit Sitz in Reinsfeld an.

Als sich im Frühjahr 1982 die Gelegenheit zum Umzug nach Hermeskeil bot, wurde diese wahrgenommen und der Betrieb von Reinsfeld nach Hermeskeil verlegt. Alsbald wurden die Räume am Langen Markt zu klein und man musste sich nach einem anderen Domizil umschauen. 1988 konnte dann das Anwesen in der Trierer Straße 36 erworben werden, dem jetzigen Betriebssitz. Durch Einstellung von mehreren Lehrlingen in den folgenden Jahren wurde die genutzte Betriebsfläche im Parterre zu klein, so dass 1991 die Werkstatt in die erste Etage umziehen musste.

Seit 1989 wurden im Betrieb 11 Lehrlinge mit Erfolg ausgebildet. Neben den betrieblichen Aktivitäten ist K.Bonert auch ehrenamtlich in vielen Handwerksorganisationen tätig. Seit 1986 als Beisitzer der Innung für Orthopädieschuhtechnik, dessen Obermeister er seit 1991 ist. Seit dieser Zeit gehört er auch dem Vorstand des Bundesinnungsverbandes Orthopädieschuhtechnik mit Sitz in Hannover an. 1996 wurde er in den Vorstand der Kreishandwerkschaft Trier gewählt. Des Weiteren bekleidet er auch das Amt des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der HWK Trier. Für diese Aktivitäten im Ehrenamt wurde er 2005 vom Land Rheinland-Pfalz mit der Ehrennadel des Handwerks ausgezeichnet und 2008 mit der Ehrennadel der KHS für mehr als 25 Jahre ehrentliche Tätigkeit in der Innung. Die Firma wird heute geführt von K.Bonert, seiner Ehefrau, Sohn Mathias und Tochter Martina, die beide im elterlichen Betrieb den Beruf des  Orthopädieschuhtechnikers erlernt haben. Sohn Mathias hat zwischenzeitlich die Meisterprüfung im  Orthopädieschuhmacherhandwerk am 28.03.2009 erfolgreich abgelegt.

Neben dem Schwerpunkt der Herstellung von orthopädischen Schuhen werden in der Fachwerkstatt auch orthopädische Einlagen und Schuhzurichtungen sowie Bandagen und Kompressionsstrümpfe gefertigt bzw. abgegeben. Als neuer Betriebszweig werden seit Sommer 2005 „Maßschuhe“ angeboten und gefertigt. Dieses sind qualitativ hochwertige Schuhe für den normalen Fuß, sie werden wie die anderen Produkte nach Maß gefertigt. Nach Wunsch in rahmengenähter oder geklebter Ausführung. Alle Produkte, die die Firma vertreibt, weden nach Maß und Kundenwünschen selbst hergestellt ohne Zukauf von industriell gefertigten Teilen Darin liegt die Stärke der Firma, sie kann auf alle Wünsche wie Material und Optik eingehen und das in kurzer Zeit. Somit entfallen lange Lieferzeiten, da alles vor Ort gefertigt wird. Alle Fußformen sind somit schnell und optimal nach den ärztlichen Vorgaben zu versorgen. Beim Erfassen und Maßnehmen von orthopädischen Einlagen und Schuhen wird schon seit Jahren moderne Computertechnik eingesetzt. Die elektornische Fußdruckmessung für Diabetiker und Rheumatiker seit 1996 sowie das Scannerabdruckverfahren zum Maßnehmen bei der Schuh- und Einlagenherstellung wird seit dem Jahr 2000 eingesetzt. Aus dieser langen Erfahrung haben sich spezielle Arbeitstechniken entwicklet, die dem Kunden heute zu Gute kommen. Weiterbildung und Forschung wid auch nach über 38jähriger Berufszugehörigkeit und 30jähriger Selbstständigkeit immer noch großgeschrieben. Vater, Mutter, Sohn und Tochter nehmen jährlich an zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen teil, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein und um neue Versorgungsmöglichkeiten in ihre tägliche Arbeit einfließen zu lassen.